AOA - Angle of Arrival
So funktioniert's:
- Stationen platzieren: Klicke im "Station"-Modus, um Empfangsstationen zu setzen (min. 2)
- Sender platzieren: Wechsle zum "Sender"-Modus und klicke, um den Sender zu setzen
- Peilung simulieren: Die Stationen peilen automatisch – beobachte den Schnittpunkt!
Empfangsstation (RX)
Sender (TX)
Berechnete Position
Peilstrahl
Steuerung
Noch keine Stationen
Ortungsergebnis
Berechnete Position:
-- / --
Tatsächliche Position:
-- / --
Abweichung:
-- m
Genauigkeit:
Funktionsweise der AOA-Peilung
Das Prinzip
Bei der AOA-Methode (Angle of Arrival) wird an mehreren Empfangsstationen jeweils der Winkel bestimmt, aus dem das Signal eintrifft. Jede Station erzeugt einen "Peilstrahl" in Richtung des Senders. Der Schnittpunkt dieser Peilstrahlen ergibt die Position des Senders – dieses Verfahren nennt man Triangulation.
Mindestanzahl Stationen
Theoretisch reichen 2 Stationen für einen eindeutigen Schnittpunkt. In der Praxis verwendet man jedoch mindestens 3 Stationen, da:
- Peilfehler durch Mehrwegeausbreitung auftreten können
- Messungenauigkeiten ausgeglichen werden
- Redundanz die Zuverlässigkeit erhöht
Fehlerquellen
- Mehrwegeausbreitung: Reflexionen führen zu falschen Winkeln
- Geometrie: Ungünstige Stationsanordnung (alle in einer Linie) → große Fehler
- Antennengenauigkeit: Kalibrierung und Auflösung der Peilantenne
Anwendungen
- Funkaufklärung und SIGINT
- Seenotrettung (Peilung von EPIRB-Sendern)
- Flughafenüberwachung
- Amateurfunk-Fuchsjagd mit mehreren Teams